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Beitrag: Moritz Brückner

Lea Jade ist Synästhetin: Sie verfügt über die seltene Gabe des FARBENHÖRENS.

Die studierte Musikwissenschaftlerin und Komponistin schreibt eigene Kompositionen und überträgt diese Schicht für Schicht auf Leinwand. So entsteht ein Gesamtkunstwerk aus Musik und Malerei.

 

Lea Jade sieht die Musik in ihrem Verlauf, in ihrer Stimmung und ihrer Rhythmik in Farben und überträgt diese auf Leinwand.

 

In den sogenannten KLANGBILDERN gehen Klang-Farben und Farb-Klänge Hand in Hand. Grundprinzip der Werke ist eine Aufeinanderfolge von mehreren Farbschichten und damit Musikimpressionen. Beim Hören der Klänge entstehen während des Malprozesses ständig neue Farbvisionen, die erst in der zeitlichen Abfolge ein vollkommenes Bild ergeben.  Neben ihren eigenen Kompositionen malt Jade verschiedenste Musikrichtungen, von Jazz, Klassik über Elektronische Musik; Lea Jade lässt sich inspirieren von Kompositionen, die sie berühren. Sie liebt Kooperationen und arbeitet auch nach Aufträgen, die sie inspirieren. An zahlreiche Unternehmen, Notare, Patenhäuser und Interior Design hat die Künstlerin ihre Gemälde erfolgreich verkauft.

 

Seit 2025 hat Lea Jade ihr künstlerisches Spektrum erweitert. Ihre künstlerische Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von synästhetischer Wahrnehmung, zeitgenössischer Malerei und erfahrungsorientierter Transformation. Als Synästhetin arbeitet sie aus einer erweiterten Wahrnehmung heraus, in der Klang, Farbe und Raum miteinander verschmelzen. Aus diesem inneren Dialog zwischen Wahrnehmung, Intuition und Resonanz entstehen ihre sogenannten Klang- und Seelenbilder.
Die Werke sind nicht als narrative Erzählungen gedacht, sondern als Resonanzfelder. Viele Betrachterinnen und Betrachter erleben eine unmittelbare Verbindung zu einem Bild, entdecken darin ihr eigenes Thema oder eine aktuelle Lebensfrage. Die Entscheidung für ein Werk geschieht häufig intuitiv — als würde das Bild sie finden, nicht umgekehrt.
Im Zentrum ihrer Praxis steht die Frage, wie Malerei zu einem Erfahrungsraum werden kann: nicht als dekoratives Objekt, sondern als lebendige Präsenz, die Wahrnehmung erweitert und Beziehung stiftet — zwischen Betrachter, Raum und innerer Bewegung.

 

Beitrag: Artoui